Fort Liefkenshoek

1579, 1652

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Über 400 Jahre Geschichte in einem gut erhaltenen GebĂ€udekomplex: das ist Fort Liefkenshoek. Jahrelang war das Fort eine niederlĂ€ndische Enklave in den SĂŒdlichen Niederlanden, die als vorgeschobener Verteidigungsposten sorgfĂ€ltig instand gehalten wurde. Die Vorgeschichte des Forts ist unbekannt, aber die heutige Grundform datiert aus der ersten Phase des AchtzigjĂ€hrigen Kriegs (1614): ein Quadrat mit Bastionen an allen vier Ecken und zwei Ravelins (vorspringende Dreieckskonstruktionen im Festungsgraben). Die große, halbkreisförmige Katze (eine erhöhte GeschĂŒtzstellung fĂŒr Kanonen), das stark erodierte Munitionslager und das OffiziersgebĂ€ude hat das Fort Napoleon zu verdanken. Die Toiletten entstanden, als das Fort im 19. Jahrhundert als QuarantĂ€nestation fĂŒr Seeleute und Einwanderer mit ansteckenden Krankheiten diente. Die Bunker wurden im Ersten Weltkrieg von den Deutschen erbaut. Mitte 2012 wurde das neue „Erlebniszentrum“ eröffnet.